von Bianka Schönbrunn

Yoga tut gut und ist gesund, das hört man immer wieder. Und eigentlich wolltest Du es ja schon lange einmal ausprobieren, aber wenn Du die komplizierten Posen der Profis siehst, wird Dein Enthusiasmus gleich wieder gedämpft? Irgendwie scheint es doch eine Welt für sich zu sein…

Was sich dahinter verbirgt? Ursprünglich ist Yoga viel mehr als nur ein Fitness-Programm. Yoga, das ist die Verkörperung eines Lebensstils, bei dem Gesundheit und Wohlbefinden im Vordergrund stehen. Neben den Körperstellungen, den Asanas, schließt die yogische Lebensweise auch eine gesunde Ernährung und Gewohnheiten rund um Körperpflege und soziale Interaktionen mit ein.

Auch wenn Du nicht gleich die komplette Lebensweise umstellen möchtest, gibt es doch eine Menge guter Gründe, es einmal mit Yoga zu versuchen:

  1. Yoga macht glücklich.

Wieder einmal einen miesen Tag gehabt? Nur nicht auf dem Sofa liegenbleiben! Denn jetzt lohnt sich der Gang ins Yoga-Studio erst recht. Erwiesenermaßen wirkt Yoga stressreduzierend und fördert das Wohlbefinden. Denn die im Yoga praktizierten Techniken zur Atmung und Meditation werden Dir helfen, Dich zu beruhigen, Deine Gedanken klarer werden zu lassen und alles Störende für einen Moment auszublenden. Diese Techniken verbessern ebenfalls die Sauerstoffzufuhr  zum Gehirn, was im Allgemeinen zu einem Gefühl von Glück und Zufriedenheit führt.

  1. Yoga verleiht eine selbstbewusste und starke Haltung.

Neben dem Gefühl der Zufriedenheit unmittelbar nach der Yoga-Stunde, wird Dich dieser wunderbare Sport auch längerfristig bereichern. Die Meditation im Yoga wird Deinen Geist beruhigen und Dir zu mehr Selbstvertrauen verhelfen. Du wirst ein besseres Körpergefühl und eine aufrechtere Haltung erlangen, welche Dich auch sonst weiterhin im Leben begleiten wird.

  1. Yoga sorgt für mehr Kraft und Flexibilität.

Dank der Yoga-Übungen wird Deine Muskulatur gestärkt und aufgebaut. So bescheren Dir Übungen wie der „Herabschauende Hund“ mehr Kraft im Oberkörper. Stützübungen werden Deine Körpermitte trainieren. Stehende Posen können Beine und den unteren Rücken stärken. Insgesamt wird Dein Körper – vorausgesetzt Du nimmst regelmäßig an den Yoga-Stunden teil – mit der Zeit viel beweglicher werden.

  1. Yoga beugt Krankheiten und Verletzungen vor.

Rückenschmerzen? Unter Yogis ein eher selten gehörtes Wort. Die durch Yoga gestärkte Muskulatur wird Deinen Körper bei jeder Bewegung unterstützen und entlasten. Dadurch sinkt ebenfalls das Verletzungsrisiko – etwa bei schnellen und abrupten Bewegungen. Durch die beim Yoga praktizierten Atemübungen erhöht sich die Lungenkapazität, was zu mehr Ausdauer und einem niedrigeren Blutdruck führt.

  1. Yoga hilft beim Abnehmen.

Und zu guter Letzt (Wer möchte das nicht?) macht Dich Yoga schlanker und schöner. Denn Übergewicht ist immer auch physischer Ausdruck eines im Ungleichgewicht befindlichen Geistes und zu viel Stress. Das im Yoga durchgeführte ganzheitliche Training für Körper und Geist wird Dir helfen, auf ganz natürliche Weise Gewicht zu verlieren.

Also, auch wenn Du  nicht auf Anhieb die Skorpion- oder Krähenpose ausführen kannst: Auf zum Yoga-Kurs! Und zwar am besten noch heute. Die schwierigste Übung heißt ohnehin „Yogamatte ausrollen“, sprich damit beginnen. Und vielleicht kann Yoga doch Schritt für Schritt Dein Leben verändern.

Text und Bild: B. Schönbrunn

 

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